Am 23. März präsentierte das Theater Basel auf dem Dreispitzareal/Tor 13 die Premiere “Utopia – vom besten Zustand. Eine szenische Installation mit Texten von Thomas Morus 1516 bis Beatrice Fleischlin 2012″. Weitere Vorstellungen: 04., 11., 16., 17. April, 07., 21. Mai 2012, jeweils 20.00 Uhr.
Hier einige Pressestimmen:
tageswoche.ch, 24.03.2012
Wann wurde man im Theater, bei Keksen und Tee, je einmal gefragt, was für einen ganz persönlich “Glück” bedeutet? Der Schauspieler Jörg Schröder fragt dies. In seiner kleinen “utopischen Höhle” im ersten Stock des Bürotrakts eines ehemaligen Lagerkomplexes. Es soll hier nicht alles beschrieben werden, weil dem potentiellen Publium die die Überraschungsmomente nicht genommen werden sollen. Denn wir wollen den Besuch von “Utopia – vom besten Zustand” weiterempfehlen. Aber eines soll doch klar gesagt sein: Der Abend ist abwechslungsreich, überraschend, sogar ein bisschen lehrreich und ganz schön unterhaltsam.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.03.2012
In einer zweieinhalbstündigen Inszenierung im alten Dreispitz-Zollfreilager gelingt es dem Basler Ensemble auf so klug-informierte wie lustvoll-amüsante Weise zu zeigen, dass die Überwindung des Utopischen selbst eine Utopie ist. In diesem grandiosen Geschwader makro- und mikropskopischer Utopien und Anti-Utopien wird der Zuschauer auf nur vordergründig komische Weise ins Geschehen eingeflanscht. Dabei ist die ständig aufblubbernde Albernheit konzeptuell schlüssig.
Basler Zeitung, 26.03.2012
Die Rückseite heiler Welten wird in einer fulminanten Heidi-Dekonstruktion vorgeführt: Das Johanna-Spyri-Meitli juchzt selig im Duett mit seinem Grossvater auf dem Sessellift. Als der Skilift jedoch stockt, hält Geissenpeter das friedliche Klischee nicht mehr aus: Er bricht aus, beschimpft das Publikum und öffnet Rodins Höllentor.


